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Z Bildnerisches Gestalten


Grundsätzliches  
Tagtäglich begegnen wir Hunderten, Tausenden von Bildern – unsere Welt ist eine wahre Bilderwelt geworden. Das Profil Z beschäftigt sich mit Bildern unterschiedlichster Art und Herkunft, schaut sie an und lernt, sie zu durchschauen, zu verstehen: »I see« heisst auf englisch nicht nur »ich sehe«, sondern auch »ich verstehe«! Zudem sind die Schülerinnen und Schüler natürlich auch selber gestalterisch tätig. Sie lernen, ihren Vorstellungen, Gefühlen und Fantasien Ausdruck zu geben.

Studiengang  
Der Schwerpunkt Bildnerische Gestaltung beinhaltet die Fächer Bildnerische Gestaltung und Kunstbetrachtung. Diese Fächer setzen sich mit einer breiten Palette von Inhalten und Techniken auseinander. Dabei werden die gestalterischen Fähigkeiten erweitert und bildnerische und kulturelle Kenntnisse aneignet.
Die Klassen werden einen Überblick über die europäische bildende Kunst erhalten und sich mit Architektur, Malerei, Plastik und Grafik auseinander setzen, oft in Verbindung mit der eigenen gestalterischen Arbeit und mit Exkursionen. Einzelne Künstler, Stilrichtungen und Epochen werden intensiv studiert.
Wer dieses Schwerpunktfach wählt, hat die Möglichkeit, seine Fähigkeiten und Kenntnisse in der bildenden Kunst durch kontinuierliches Arbeiten umfassend zu vertiefen. Vier bis fünf Wochenstunden stehen hier während dreieinhalb Jahren für die künstlerische Auseinandersetzung zur Verfügung.
Nur die Profile Z und M bieten die Möglichkeit, Musik und Bildnerische Gestaltung bis zur Matur zu kombinieren. Schüler und Schülerinnen, die das Profil Z wählen, haben während der ersten zweieinhalb Jahre auch obligatorisch zwei Wochenstunden Musik.

Anforderungen  
Von den Schülerinnen und Schülern werden grosses Interesse und Freude am bildnerischen Gestalten, Neugierde, Experimentierfreude, Phantasie und Ausdauer erwartet. Im Herbst des vierten PG-Jahres findet am Gymnasium Liestal ein Eignungsgespräch statt, das helfen soll, den Entscheid für die Profilwahl zu treffen.

Studienrichtungen  
Der Besuch einer Hochschule für Gestaltung ist eine Möglichkeit, aber nicht das Hauptziel des Profils Z. Das Profil gibt vielmehr die Möglichkeit, vor der beruflichen Spezialisierung neben der Allgemeinbildung die eigenen gestalterischen und künstlerischen Neigungen einzubringen und zu pflegen und sie als Teil der Persönlichkeit ernst zu nehmen.
In pädagogischen und therapeutischen Berufen, in der Architektur und in den Bereichen Multimedia und Kommunikation sind gestalterisch fähige Leute gefragt, für die Ausbildung zum Primar- und Mittellehrer ist das Profil Z geradezu die ideale Vorbildung.

Übertritt  
Für die definitive Aufnahme in eine Klasse des Profils Z sind in der Sekundarschule I Niveau P zwei definitive Zeugnisse in der Abschlussklasse mit jeweils einem Notenschnitt von 4.0 in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik nötig

Link zum detaillierten Lehrplan.



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